INTER-EWING-1
Ewing-Sarkome machen etwa 2% aller Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter aus. Die meisten Patientinnen und Patienten sind Jugendliche oder junge Erwachsene.
Die Behandlungsmethoden haben sich in den letzten Jahren verbessert. Trotzdem tritt die Erkrankung nach der ersten Behandlung bei 30–40% der Patientinnen und Patienten mit Ewing-Sarkom wieder auf (Rückfall).
Wieso es die Studie braucht
Die klinische Studie INTER-EWING-1 will die Anzahl der Rückfälle bei Patientinnen und Patienten mit Ewing-Sarkomen senken und die Überlebensrate erhöhen. Die Forschungsfrage lautet: Verbessern eine zusätzliche Chemotherapie am Ende der Standardchemotherapie und eine angepasste Bestrahlungsdosis das Behandlungsergebnis?
Die Forschenden möchten zudem herausfinden, wie sich die unterschiedlichen Therapien auf die Lebensqualität auswirken. Dazu erhalten die Patientinnen und Patienten und/oder die Eltern Fragebögen.
Die Erkenntnisse aus der Studie sollen die Therapie verbessern. Das Ziel: weniger Rückfälle und eine höhere Überlebensrate bei einer möglichst guten Lebensqualität.
In der Schweiz könnten jährlich zirka 10–15 Betroffene an dieser klinischen Studie teilnehmen.
Wer die Studie verantwortet
Verantwortlich für die internationale Durchführung der Studie ist die Universität Birmingham in Grossbritannien (Sponsor). In der Schweiz verantwortet die Schweizerische Pädiatrische Onkologie Gruppe (SPOG) die Studie (Sponsorenvertretung).
- Schweizer Studienleitung: Dr. med. Willemijn Breunis, PhD, Universitäts-Kinderspital Zürich
- Vize-Studienleitung Schweiz: PD Dr. med. et Dr.sc.nat. Eva Brack, Inselspital Bern
Kontaktangaben des Sponsorvertreters in der Schweiz:
SPOG Coordinating Centre
Partner Relations
Effingerstrasse 33
3008 Bern
Email: partnerrelations@spog.ch
Tel.: +41 31 389 91 89
Auf einen Blick
- Bei 30–40% der Patientinnen und Patienten mit Ewing-Sarkom kommt die Erkrankung nach der ersten Behandlung wieder zurück.
- Die klinische Studie INTER-EWING-1 will herausfinden: Verbessern eine zusätzliche Chemotherapie am Ende der Standardchemotherapie und eine angepasste Bestrahlungsdosis das Behandlungsergebnis?
- Die Erkenntnisse aus der Studie sollen die Therapie verbessern, die Krankheitsrückfälle vermindern und die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen.