Arianna Piffer und Uli Herrmann gewannen je einen Young Investigator Grant für 2025. Mit dem Grant fördert die SPOG die Karrieren junger Forscherinnen und Forscher in der pädiatrischen Onkologie.
Die SPOG vergibt alle zwei Jahre Grants an junge Forschende in den SPOG-Mitgliedskliniken für Studien in der pädiatrischen Onkologie. Die Bedingung: Die klinischen Forschungsprojekte müssen direkt patientenbezogen sein. Gewonnen haben dieses Jahr gerade zwei Projekte:
- Arianna Piffer, Fellow am Kinderspital Zürich, überzeugte mit ihrem Forschungsprojekt «Advancing Deep Learning for Pediatric Low-Grade Glioma Segmentation». Die angehende Kinderonkologin will darin mithilfe von künstlicher Intelligenz die Bildgebung bei kindlichen niedriggradigen Gliomen (Hirntumoren) verbessern.
- Uli Herrmann, Fellow am Inselspital Bern, forscht zu bösartigen kindlichen Nierentumoren. Sein Projekt «In depth spatial characterization of the tumor microenvironment of Wilms tumor» wird detailliert die Interaktionen der Tumorzellen mit ihrer Umgebung analysieren.
Die SPOG ist erfreut über den Forschungsnachwuchs. Der unabhängige internationale wissenschaftliche Beirat der SPOG evaluierte vier Einreichungen, die es in die letzte Runde des Awards geschafft haben. Arianna Piffer und Uli Herrmann werden ihre Forschungsprojekte am Scientific Meeting präsentieren.
Die Gewinnerin und der Gewinner des Young Investigator Grants: Dr. med. Arianna Piffer und Dr. med. Uli Herrmann.
Die Young-Investigator-Initiative der SPOG
Die SPOG vergibt alle zwei Jahre Grants an junge Forschende unter 40 Jahren, die in einer SPOG-Mitgliedsklinik arbeiten, für klinische und direkt patientenbezogene Studien in der pädiatrischen Onkologie. Der unabhängige internationale wissenschaftliche Beirat der SPOG beurteilt die Relevanz und die methodische Qualität der Forschungsarbeit sowie die Vorkenntnisse der jungen Forschenden, um sie selbstständig durchzuführen.
Veröffentlicht 04.04.2025
Brigitte Casanova
Brigitte Casanova begleitet Kommunikationsprojekte der SPOG, als Germanistin ergänzt sie das naturwissenschaftlich ausgerichtete Team des Koordinationszentrums.
Weitere Artikel von Brigitte Casanova